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Fluoritkristalle mit feinem Eisenkieselüberzug, Grube Hermine bei Lissenthan/Opf. Breite der Stufe 17 cm, Bild ©Gerhard Bald 

Die Grube Hermine bei Lissenthan/Opf. im Landkreis Schwandorf war das letzte aktive Flussspat-Bergwerk im sog. Nabburg-Wölsendorfer Revier. Die Grube förderte bis 1987 mehr als 40 Jahre aus verschiedenen Gängen den begehrten Rohstoff, der im nahen Ort Stulln aufbereitet und zu Flusssäure verar­beitet wurde.

Im Gegensatz zu den bei Wölsendorf gelegenen Gruben waren die Fluoritkristalle der Grube Hermine hell gefärbt, meist grünlich, aber oft sehr attraktiv mit Quarz überwachsen. Interessant und charakteristisch waren mit Pyrit überwachsene Fluorite, große Baryte und Perimorphosen und das Vorkomm­en von Zinnober und sogar gediegenem Quecksilber.

Perimorphose von Quarz nach dünnen Barytblättern, Grube Hermine bei Lissenthan/Opf. Breite der Stufe 6 cm, Bild ©Gerhard Bald 



Die pleistozänen sehr fossilreichen Schichten bei Hurghada am Roten Meer sind ein Traum für alle Sammler, die Badeurlaub mit der Familie unter ägyptischer Sonne und Fossiliensammeln am Strand verbinden wollen. Wolfgang Mages aus Kehlheim zeigt seine schönsten Funde, vor allem Seeigel, Schnecken und Muscheln.

Seeigel Heterocentratus mammilatus LINNÉ 1758,  Durchmesser 32 mm,  Bild ©Wolfgang Mages

Ein Alptraum ist dann allerdings die Zollabfertigung, da naturgemäß die relativ jungen Fossilien in ihrer perfekten Erhaltung nur schwer von rezenten Arten zu unterscheiden sind und die Ausfuhr immer schwieriger wird. Die Ausfuhr von rezenten Arten ist streng verboten, um den Artenreichtum und die Riffe zu schützen.

Schnecke Tectus dentatus LINNÉ 1758,  Höhe 58 mm,  Bild ©Wolfgang Mages


 
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